Stimmungsvoller Adventsbasar
Vussem, 20.11.2011. Alle zwei Jahre platzt die Vussemer Turnhalle in der Vorweihnachtszeit aus allen Nähten. Grund ist der beliebte Adventsbasar, der viele Aussteller und noch mehr Besucher aus der ganzen Region anzieht. Immer mit dabei: der Wohnverbund Sanden!
Die Vorfreude auf den Basartag war bei den Klienten des Wohnverbundes in den vergangenen Wochen sehr groß. Kein Wunder: Sowohl die „Mach-mit-Gruppe“ wie auch die Handarbeitsgruppe hatten sich in regelmäßigen Treffen auf den Adventsbasar vorbereitet und mit großem Engagement und viel Fingerfertigkeit allerlei hübsche Dinge hergestellt.
So hatte sich die „Mach-mit-Gruppe“ diesmal ganz auf’s Filzen verlegt und während der Zusammenkünfte (immer montags und dienstags) beispielsweise Sterne, Fensterbilder, Haarschmuck und Schlüsselanhänger aus Filz „gezaubert“. Auch die „Handarbeitsprofis“ hatten ihr beachtliches Talent unter Beweis gestellt und an mehreren Samstagen unter anderem Herzen, Taschen und Stofflappen genäht. Diese Treffen waren – abgesehen von der kreativen Beschäftigung – für alle Beteiligten das reinste Vergnügen, denn in lockerer Runde verlebte man gemütliche Stunden bei Kaffee, Kuchen und interessanten Gesprächen über Gott und die Welt.
Doch der Basartermin rückte unweigerlich näher. Dieser Basar wird übrigens von der Flötengruppe um Resel Feyen und Hans Klinkhammer veranstaltet, wobei sie von den Vussemer Dorfvereinen unterstützt werden. Die Vorbereitungs- und Aufbauarbeiten fanden im Wesentlichen am Samstag statt. Auch für die beiden Wohnverbund-Gruppen hieß das: Alle Bastelarbeiten zusammenpacken und in die Turnhalle transportieren, dort den Stand „bestücken“, dekorieren und die Preise festlegen. All das klappte reibungslos.
Am Basartag herrschte von Beginn an großer Andrang – bei der ebenso großen Auswahl war das auch nicht weiter erstaunlich. Adventsgestecke und –kränze, gebastelte und selbst hergestellte Dekorationsartikel, Feines aus Metall, Ton, Holz, Wolle und Stoff, dazu kulinarische Köstlichkeiten wie Marmelade, Säfte und Liköre – alles natürlich aus Eifeler Küchen: Das Sortiment war ebenso abwechslungsreich wie verführerisch. Und für den kleinen Hunger zwischendurch war ebenfalls bestens gesorgt. Eifeler Suppen, Reibekuchen, Würstchen, selbstgebackener Kuchen, natürlich Kaffee und Glühwein ließen keine Wünsche offen. Für Spannung und Abwechslung sorgten zwischendurch musikalische Beiträge und eine Verlosung, bei der es attraktive Preise zu gewinnen gab.
Der Erlös des Basars ist übrigens für ein Jesuiten-Kinderheim in Mangalore (Süd-Indien), das von dem in Vussem bestens bekannten und beliebten Pater Leo geführt wird.
Auch aus Sicht des Wohnverbundes war der Basar eine überaus gelungene Veranstaltung. „Wir hatten viel Erfolg mit unserem Stand und konnten auf einen wunderschönen Tag zurückblicken, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird“, resümierte Marianne Kolvenbach. Für sie und die Gruppenmitglieder heißt es jetzt: „Nach dem Basar ist vor dem Basar!“ Es bleiben nur noch 24 Monate, um neue Ideen zu sammeln und die Produktion wieder auf volle Touren zu bringen…
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